Mit den ersten Sonnenstrahlen und steigenden Temperaturen im Frühjahr fallen viele Gerichte weniger deftig als im Winter aus. Sie sind leichter und reich an frischem Gemüse. Eine Bärlauch-Suppe holt den Frühling in die Küche. Neben Bärlauch gehören Kartoffeln, Zwiebeln, Gemüsebrühe, Sahne oder Frischkäse in die Suppe. Abgeschmeckt wird mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat. Die Bärlauch-Cremesuppe hat ein würziges Aroma und ist unkompliziert zuzubereiten. Bärlauch-Pesto, Bärlauch-Zupfbrot und Gnocchi mit dem grünen Waldknoblauch sind weitere mögliche Frühlingsgerichte.

Eine Gemüsequiche mit grünem und weißem Spargel, Frühlingszwiebeln, Wildkräutern und Tomaten ist eine andere Rezeptidee. Als Spezialität der französischen Küche stammt die Quiche im Ursprung aus Lothringen und wird in einer runden, flachen Form mit einem gewellten Rand gebacken, die es in den Geschäften für Haushaltswaren gibt. Ungesüßter Mürbeteig bildet die Grundlage der Quiche. Die Füllung besteht häufig aus saisonalen Gemüsesorten und einem Eier-Sahne-Gemisch. Auf Wunsch können Schinkenwürfel oder Speck hinzugefügt werden. Gebackener Chicorée hat insbesondere in der veganen und vegetarischen Küche an Beliebtheit gewonnen. Er wird vor dem Backen mit Olivenöl beträufelt, mit Salz und Pfeffer gewürzt und wahlweise mit Parmesan bestreut. Gehackte Walnüsse runden das Gericht geschmacklich ab. Das fein-herbe Chicorée-Gemüse passt beispielsweise gut zu klassischen Frikadellen. In der veganen Küche wird der Chicorée zum Beispiel mit Berglinsen oder Dinkel-Nuss-Bratlingen serviert. Den leicht bitteren Geschmack des Chicorées gleicht eine optimale Balance aus Süße und Säure aus. Ahornsirup und Balsamicoessig finden in vielen dieser Gerichte Anwendung. Als Salat harmoniert der Chicorée mit Äpfeln, Orangen und Rosinen. pm