Kürbisse sehen im Garten nicht nur schön aus, sie sind zudem in der Küche für zahlreiche Rezepte verwendbar. Die Früchte können gut am Fuße eines Kompostes gepflanzt werden. Dort sind sie durch das Sickerwasser genügend mit Nährstoffen versorgt. Außerdem überwuchern die Ranken vom Kürbis den Kompost und lassen ihn ansehnlicher aussehen. Erste Speisekürbisse sind bereits im August erntereif. Bei anderen Sorten ist es erforderlich, bis in den September oder Oktober zu warten. Vorsorglich kann man die fast ausgereiften Früchte auf eine Schicht Stroh oder Holzwolle legen, um zu verhindern, dass sie durch den Kontakt zur Erde verfaulen. Sie sollten so gelegt sein, dass der Stiel nach oben zeigt.


Die Erntezeit für den Kürbis ist gekommen, sobald er die für seine Sorte typische Färbung angenommen hat. Weiterhin muss der Stiel holzig, bräunlich und verhärtet sein. Die Schale ist ebenfalls ausgehärtet. Sie kann nicht mit dem Fingernagel eingeritzt werden. Der ausgereifte Kürbis wächst nicht mehr und seine Blätter verfärben sich ins Gelbliche. Bei größeren Früchten gibt die Klopf-Probe Aufschluss. Klingt der Kürbis beim Klopfen hohl, ist er reif. Damit er möglichst lange haltbar ist, wird der Kürbis mit Stiel geerntet. Andernfalls könnte er anfällig für Pilzkrankheiten sein. Etwa fünf bis zehn Zentimeter werden von dem Stiel mit abgeschnitten. Der Kürbis wird geerntet, ehe der erste Nachtfrost einsetzt. Die Früchte lassen sich an einem Ort lagern, der sie vor Kälte schützt. pm