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Wohnen & Garten

Wassersparende Pflanzen

Welche Gewächse wenig Wasser benötigen

Rosmarin kommt gut mit einem trockenen Klima zurecht. Foto: pixabay

Die richtige Pflanzenwahl lässt den Garten auch bei länger anhaltender Trockenheit in voller Blüte erstrahlen. Pflanzen, die heiße und trockene Standorte vertragen, haben kleine, dickfleischige oder derbe Blätter. Die verringerte Blattoberfläche mindert die Verdunstung. Dicke Blätter speichern das Wasser und derbe weisen schützende Schichten auf. Auch Härchen auf den Blättern bilden einen Verdunstungsschutz, da sie mit ihrem dichten Filz den Wasserverlust aufgrund von Wind reduzieren. Ein anderes Merkmal von Pflanzen, die mit Trockenheit gut zurechtkommen, sind sogenannte Pfahlwurzeln. Reichen die Wurzeln in tiefere Bodenschichten, können die Pflanzen von dort ihren Wasserbedarf decken. Trockenresistente Stauden sind unter anderem Bergminze, Eisenkraut, Schafgarbe, Wollziest oder Fetthenne. Gräser verschönern den Garten und zeigen sich optimal gerüstet gegen Trockenheit, sobald sie sich an ihren Standort gewöhnt haben.

Dazu zählen beispielsweise Pampasgras, Federgras oder Chinaschilf. Im Kräutergarten kommen Rosmarin, Thymian oder Salbei mit wenig Wasser aus. Oregano, Lavendel und Bohnenkraut benötigen ebenfalls nicht viel Flüssigkeit. Bäume spenden Schatten und sollten in keinem Garten fehlen. Einige Baumarten brauchen zwar als junge Pflanzen eine ausreichende Wasserversorgung, wenn sie jedoch angewachsen sind, entwickeln sie eine gute Anpassung an die veränderten klimatischen Bedingungen mit mehr Trockenheit. Der Europäische Zürgelbaum und die Weidenblättrige Wildbirne gelten als verhältnismäßig robust. Die Blumenesche ist als Tiefwurzler gleichfalls für trockene Standorte geeignet. Bei der Ansiedlung der Pflanzen im Garten sollten sich Interessierte im Pflanzencenter beraten lassen, inwiefern die Gewächse regional bedingt starken Frösten ausgesetzt sein könnten und ob sie diese vertragen.
pm-pressedienst

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