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Lokales

Unterschiedliche Vorlieben in Deutschlands Bierregionen

   

Fotos: Pixabay

Deutschland hat den Ruf als Biernation Nummer eins in Europa und vielleicht auch in der Welt: Ursprung des Reinheitsgebotes, Heimat exzellenter Brauerschulen, Wiege großer Bierkultur und bekannt für die enorme Biervielfalt. Innerhalb Deutschlands zeichnen sich in den Regionen deutliche Vorlieben der Bierkenner ab.

Nach wie vor an der Spitze der Beliebtheitsskala der Deutschen steht das schlanke, elegante und erfrischende Pils. Ein ursprünglich norddeutscher Bierstil mit Schwerpunkt Nordrhein-Westfalen, der jedoch auch in Süddeutschland mehr und mehr Anhänger findet. Mittler weise haben einige bayerische und baden-württembergische gische Brauereien Pilsbiere im Sortiment.

Schwarzbier, ein Bierstil, der in Sachsen in der Gunst der Konsumenten ganz oben steht, erobert mit seinem vielschichtigen Aromaprofil langsam auch den Westen. Obwohl es derzeit noch eher eine Nischensorte darstellt, räumen ihm Branchenkenner ein sehr großes Potenzial ein. Es eignet sich ideal als Begleiter von vielen unterschiedlichen Speisen, ist also perfekt für das sogenannte Food-Pairing. Von kräftigem Grillgut über Käse bis hin zu Desserts auf Schokoladen- oder Kaffeebasis steht Schwarzbier selbstbewusst als genussvolle Ergänzung bereit.

Baden-Württemberg ist das Bundesland, in dem überwiegend Export und Kristallweizen getrunken wird. Beim Export handelt es sich vom Stil her betrachtet, vereinfacht gesagt, um ein etwas stärker eingebrautes Helles. Es hat seinen Namen von der Bestimmung, für die es gebraut wurde, erhalten: Es war für den Export gedacht und sollte mit dem höheren Alkoholgehalt einen längeren Transportweg geschmacklich unbeschadet überstehen.

Im Westen sind das Düsseldorfer Altbier und das Kölsch die Favoriten der Konsumenten. Beides tolle Bierstile, die nach und nach wieder an Bedeutung gewinnen. Deutschland ist das Land feinster Braukunst, vom Pils bis zum Eisbock.


Deutsches Bier – Reinheitsgebot von 1516

Unser Bier wird nach dem Reinheitsgebot von 1516 gebraut. In seiner Urfassung wurde dieses am 23. April 1516 von Herzog Wilhelm IV. von Bayern erlassen. Genau ist das heute im sogenannten „Vorläufiges Biersteuergesetz“ geregelt. Zusammengefasst gesagt darf deutsches Bier ausschließlich aus Wasser, Malz, Hopfen und Hefe gebraut werden. Jegliche Zusatzstoffe und Konservierungsmittel sind ausgeschlossen. Das Reinheitsgebot garantiert Reinheit mit Sicherheit und bietet in Verbindung mit der Handwerklichen Braukunst die Grundlage für die weltweit einzigartige deutsche Biervielfalt: circa 1.500 Brauereien in Deutschland brauen gut 6.000 verschiedene Biere!

Daher ist das handwerkliche Bierbrauen in Deutschland sogar immaterielles Weltkulturerbe der UNESCO.

Deutsches Bier steht für hochwertigen Genuss. Es verkörpert kulinarische Kultur und ist wichtiger Bestandteil für unser soziales Miteinander, denn Bier steht für Geselligkeit.

In unserer Region gibt es Biervielfalt, die erlebenswert ist. Von allen regionalen Brauereien kann man Bier frisch aus dem Handel oder sogar direkt ab Brauerei beziehen. Wir Brauer hoffen, dass unsere Freunde auch bald in Gaststätten und auf Veranstaltungen wieder feines Bier genießen können. Mit Freude, Begeisterung, Traditionsbewusstsein und großem Stolz arbeiten wir Brauer. Schon 1950 wurde im Handbuch „Der Brauerlehrling“ erklärt:

„Der Brauer hat eine vornehme Aufgabe zum Wohle seiner Mitmenschen zu erfüllen. Das Bier soll dem arbeitenden und auch dem gealterten Menschen eine Gottesgabe zur Labung und körperlichen Kräftigung sein. Bleibe stets ein ehrbarer handwerklicher Brauer!“

Wir Brauer sind uns noch heute der Ehre und Pflicht bewusst, diesen Dienst leisten zu können.

(Robert Volk, Wiernsheim)
   

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