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Parkett oder Laminat

Holz oder Holzoptik?

22.02.2020 07:22
Foto: Pexels.com Foto: Pexels.com

Wird in den eigenen vier Wänden ein neuer Boden verlegt, ist die Auswahl an Bodenbelägen groß. Viele stellen sich die Frage, ob sie sich lieber für Echtholzparkett oder für Laminat in Holzoptik entscheiden sollen. Beide Materialien haben ihre Vorteile. So hält Parkettboden bei der richtigen Pflege ein Leben lang, Laminat hingegen ist sehr robust und pflegeleicht. Beide bieten einen schönen Anblick. Auf nackten Füßen ist der Unterschied jedoch durchaus zu spüren. Parkett oder gar Dielen aus Echtholzisolieren gut und fühlen sich somit wärmer an als Laminat, das eher kühl und hart wirkt. Dies kann jedoch durch eine integrierte Trittschalldämmung und möglicherweise sogar eine Fußbodenheizung ausgeglichen werden.
  

Massivparkett besteht vollständig aus Holz, wobei die Varianten aus Buche, Eiche oder Bambus am beliebtesten sind. Industrieparkett ist dabei besonders robust. Bei Fertigparkett wiederum liegt lediglich eine Schicht Holz auf einer hölzernen Trägerplatte, die das Verlegen deutlich erleichtert. Laminatböden hingegen zeigen auf der Oberfläche meist eine Art Fototapete mit verschiedenen Dekoren. In der Regel sind diese mit Melaminkunstharz versiegelt und ausschließlich die Trägerschicht ist tatsächlich aus Holz gefertigt.

Ein Vorteil des hochwertigen Holzfußbodens ist, dass er sehr langlebig ist und bei guter Pflege mit den Jahren sogar einen besonders schönen seidigen Glanz annimmt. Dennoch weisen sich schnell Gebrauchsspuren auf, beispielsweise durch vermehrtes Möbelrücken. Familien mit Kindern wird daher eher zu einem Laminatboden geraten, da dessen Oberfläche wesentlich strapazierfähiger ist. Die Beläge sind zudem relativ kostengünstig, so dass der Bodenbelag bei Bedarf schnell gegen einen Neuen ausgetauscht werden kann. Auch für Allergiker eignet sich Laminat ideal. In die harte Ober fläche können Staub und Mikroorganismen nur schwer eindringen. lps/Cb
  


Ökologische Baumaterialien

Umweltfreundlich bauen

Moderne Häuser überzeugen durch nachhaltigen Energieverbrauch und eine gute Dämmung. Doch auch bei den Materialien kann auf Nachhaltigkeit gesetzt werden. Dämmmaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen sind eine ideale Alternative zu herkömmlichen Materialien. Mit einem Marktanteil von fast 96 Prozent sind Mineralwolle und Hartschäume auf Kunststoff-Basis die am häufigsten verwendeten Dämmstoffe. Nicht nur ihr günstiger Preis, sondern auch die Verfügbarkeit und die gute Dämmwirkung führen zu ihrer großen Beliebtheit. Dennoch versuchen immer mehr Bauherren den Fokus nicht ausschließlich auf die guten Dämmwerte sowie die niedrigen Preise zu setzen. Vielmehr werden Produkte gesucht, welche fossile und mineralische Ressourcen schonen und bei deren Herstellung weniger Energie verbraucht wird als bei konventionellen Dämmmaterialien. Dämmplatten und -matten aus Holzfaser, Flachs oder Schafswolle gewinnen daher an Beliebtheit und etablieren sich zu Alternativbaustoffen, die in immer mehr Baumärkten erhältlich sind.

Die natürliche Herstellung der Materialien ist dennoch nicht das alleinstehende Qualitätsmerkmal. Auch ökologische Naturfasern können Rückstände von Pestiziden, Pilzgiften und anderen gesundheitsschädlichen Stoffen aufweisen. Daher sollte beim Erwerb stets auf zertifizierte Produkte geachtet werden, die mit dem Logo renommierter Institute versehen sind. Zu diesen zählt auch der Blaue Engel des Umweltbundesamtes sowie das Label „natureplus“ des Internationalen Vereins für zukunftsfähiges Bauen. lps/Cb
  

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