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Intensiv leben – jetzt oder nie!

Was bereut man im Leben am meisten?

04.01.2020 01:00
Fotos: Pixabay
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ps/Jv. Wer Angst vor dem Tod hat, der hat auch Angst vor dem Leben. So lautet eine alte Weisheit. Und wer dem Leben mit Neugierde begegnet, wird auch weniger Angst vor dem Unbekannten haben.
  
Die australische Autorin und Palliativkrankenschwester Bronnie Ware fragte Sterbende, was diese im Rückblick auf ihr Leben am meisten bereuen würden. Folgende Punkte wertete Bronnie in ihrem Bestseller „Fünf Dinge, die Sterbende am meisten bereuen“ im Anschluss an die Gespräche aus: mehr Mut, das eigene Leben zu leben und nicht die Erwartungen anderer; weniger zu arbeiten; mehr zu den eigenen Gefühlen zu stehen; in Kontakt mit Freunden zu bleiben; sich selbst zu gestatten, glücklicher zu sein. Vielleicht wird es Zeit für ein Resümee im Hinblick auf das eigene Leben …?
    

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Auch die beiden Psychologen Davidai und Gilovich wollten in einer groß angelegten Umfrage wissen, hinsichtlich welches Aspektes im Leben man die größte Reue verspüren würde. Gut 76 Prozent der Befragten antworteten ergreifend schlicht: Sobald man aufgegeben hat, seinem Ideal- Selbst, das heißt seiner größtmöglichen ideellen Vorstellung von sich selbst, zu entsprechen.

Fehler zu begehen, sich falsch entschieden zu haben, scheint demnach nicht die größte Reue im Leben zu sein, weil man natürlich zum jeweiligen Zeitpunkt annahm, dass dieser Weg der richtige sei. Die eigene Kreativität erspüren zu können, Neues zu erforschen, Grenzen auszuloten, um sich dann selbst neu zu entdecken, ist demgegenüber offenbar vielmehr der Königsweg des Lebens. Wenn man sich also nicht jetzt in der zweiten Lebenshälfte auf das Wesentliche – auf sich selbst und seine Lieben – besinnt, wann dann?

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