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Auto & Mobilität

Gut geschmiert ist besser gefahren

Auf das richtige Motoröl kommt es an

Die richtige Ölqualität für sein Fahrzeug findet man in der Bedienungsanleitung. Foto: Wikimedia/SIGAUS

Ohne Öl funktioniert kein Motor. Es schmiert die beweglichen Teile im Motor – zum Beispiel die Kolben, Nocken- und Kurbelwelle – und reduziert die mechanische Reibung. Zudem kühlt Öl die Teile, die während der Fahrt heiß werden und an die das Kühlwasser nicht herankommt. Es schützt vor Korrosion und reinigt den Motor von Asche, Ruß und metallischem Abrieb. Öle der gleichen Spezifikation beziehungsweise Qualität können miteinander vermischt werden. In Ausnahmefällen, wenn unterwegs die Warnlampe für Öl aufleuchtet, kann man durchaus Öl nach den gleichen Vorgaben des Fahrzeugherstellers nachfüllen. Unterschiedliche Motoren brauchen unterschiedliche Motoröle. Das gilt für Otto- und Dieselmotoren, aber auch für verschiedene Motorvarianten. Die Öle werden genau auf die individuellen Anforderungen der jeweiligen Hersteller abgestimmt. Informationen zur jeweils vorgeschriebenen Motoröl-Klassifikation stehen in der Bedienungsanleitung oder im Serviceheft – und finden sich auch auf dem Motoröl-Kanister.

An diese Vorgaben sollte man sich halten. Wenn nicht, gefährdet man die Herstellergarantie. Motoröle nutzen sich ab und müssen daher regelmäßig gewechselt werden. Gründe für die Abnutzung sind die natürliche Öl-Alterung, der Abbau der Additive und der Viskositätsindex-Verbesserer sowie die Verschmutzung durch Verbrennungsrückstände wie Ruß, Schwefeloxide und Wasser, Staub aus der Atmosphäre und mechanischen Abrieb. Eine Filterung oder das Nachfüllen von frischem Motoröl genügen nicht. Bei Ottomotoren, die meist Kurzstrecke fahren, kann es zu einer Verdünnung des Motoröls durch unverbrannte Benzin-Bestandteile kommen. Dadurch wird die Viskosität abgesenkt und die Schmierfähigkeit des Motoröls herabgesetzt. Ölverdünnung kann auch bei Dieselmotoren mit Partikelfilter auftreten. Entsprechend kürzer sollte man die Wechselintervalle wählen. Übrigens: Einen Ölwechsel sollte man in der Werkstatt machen lassen. Das Ablassen auf der Bühne ist einfacher und das Altöl kann dort ordnungsgemäß entsorgt werden. lps/Aw.