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Firma Heidinger nimmt Anbau in Betrieb

Mehr Platz für den Spezialisten für Kälte, Klima und Verfahrenstechnik – Unternehmen verbucht überdurchschnittlich gute Auslastung

07.03.2020 15:45
Karin und Friedrich Heidinger freuen sich über den gelungenen Neubau. Fotos: Thilo Keller Karin und Friedrich Heidinger freuen sich über den gelungenen Neubau. Fotos: Thilo Keller

Mit einem stattlichen Anbau hat sich die Firma Heidinger GmbH & Co. KG für die Zukunft gerüstet. Die Fertigungsfläche konnte mit der neuen Halle um 50 Prozent vergrößert werden. Unter der neuen 800 Quadratmeter großen Fertigungs- und Lagerfläche sind zusätzlich eine Tiefgarage für 22 Fahrzeuge sowie Fahrradabstellplätze entstanden.
   

Heidinger GmbH & Co. KG

„Die neue Halle ist teilweise zwei Meter höher als der Bestand“, erklärt Friedrich Heidinger zum 40 Meter mal 20 Meter großen Anbau. „Damit wollen wir der Nachfrage nach größeren Anlagen gerecht werden.“ Das im Mühlacker Gewerbe- und Industriegebiet Waldäcker angesiedelte Unternehmen hat sich als Spezialist für Kälte, Klima und Verfahrenstechnik einen guten Namen gemacht und ist weltweit im Einsatz. Die Kunden kommen vor allem aus den Bereichen Medizin, Lebensmittel, Automotive und Kunststofftechnik. „Wir sind überall da tätig, wo es knifflig wird“, sagt Heidinger. Die Einsatzgebiete reichen von Klimatisierung über die Kühlung von komplexen Prozessen bis hin zur Kühlung von empfindlichen Gütern. Die neue Halle wurde mit einem speziellen Kran für große Höhen ausgerüstet. Damit können hohe und schwere Lasten direkt auf einen Lkw geladen werden. Im Neubau wurden auch eine neue Elektrowerkstatt für den Schaltschrankbau sowie ein Hochregallager integriert. Aktuell ist das Team von Heidinger mit dem bislang größten Projekt beschäftigt. „Wir werden eine 22 000 Quadratmeter große Fertigungsfläche mit einer Präzisionsklimaanlage ausrüsten“, berichtet der Unternehmer.
  

Er erklärt, dass mit Blockheizkraftwerk, Kraft-Wärme- Kopplung und Absorptionskältemaschine alles auf höchste Energieeffizienz ausgelegt ist, um in Richtung CO2-Neutralität zu kommen. „Das ist eine Riesenherausforderung, und der Kunde ist zufrieden“, merkt Heidinger an. Parallel dazu sei der Betrieb mit zehn weiteren Projekten beschäftigt, die er als mittelschwer bezeichnet. „Die Auslastung ist überdurchschnittlich gut“, stellt er fest. Entgegen dem allgemeinen Trend in der Wirtschaft kann sich Heidinger vor Anfragen kaum retten, so dass er auch weiteres Wachstum ins Auge fasst. Einen Auftrag musste er bereits ablehnen, weil sogar die neue Hallenhöhe mit zehn Metern zu niedrig ist. Für die neue Generation von Anlagen wäre eine Höhe von 14 Metern nötig.
  

Im neuen Gebäude ist auch eine Elektrowerkstatt für den Schaltschrankbau untergebracht.
Im neuen Gebäude ist auch eine Elektrowerkstatt für den Schaltschrankbau untergebracht.

Heidinger berichtet, dass auf Wunsch der Kunden die Anlagen in Mühlacker bereits so weit fertiggestellt werden sollen, dass die Einbauzeit auf den Baustellen dann möglichst kurz gehalten werden kann. „Wir wollen auch nicht aufhören zu wachsen“, sagt Heidinger. „Größe ist aber nicht alles, wir wollen Qualität bieten“, betont er. Das Unternehmen hat sich regelmäßig an die Nachfrage angepasst. Bereits zum vierten Mal wurde mit dem Brettener Bauunternehmen Harsch ein Projekt realisiert. „Wir waren stets zufrieden mit Harsch“, sagt Heidinger. „Und es wird auch mit Harsch weitergehen.“
   
Die nächste Planung zur Erweiterung liegt bereits in der Schublade. „Eine Halle mit einer Grundfläche von 60 Mal 25 Metern können wir auf dem Grundstück noch stellen“, sagt Heidinger. „Wenn sie 14 Meter hoch wird, dann sind wir wirklich für die Zukunft gerüstet.“ Claudia Keller
   

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