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Beim Schenken an die Umwelt denken

Beim weihnachtlichen Geschenkpapier gibt es inzwischen nachhaltige Angebote

24.12.2019 00:00
„Flammendes Herz“ heißt dieses Motiv - für Verliebte und ganz Liebe. Foto: djd-mk/www.planetpaket.de „Flammendes Herz“ heißt dieses Motiv - für Verliebte und ganz Liebe. Foto: djd-mk/www.planetpaket.de

(djd-mk). Auch Weihnachtsmann und Christkind werden sich in diesem Jahr kritischen Fragen stellen müssen. Schließlich wird das Problem mit dem vieldiskutierten Verpackungsmüllproblem an den Feiertagen besonders deutlich. Das Geschenkpapier wird aufgerissen - und landet dann unmittelbar im Altpapier. Würde jeder Bundesbürger zu Weihnachten im Durchschnitt 100 Gramm Geschenkpapier verwenden, kämen rund 8.000 Tonnen zusammen, sie würden nebeneinander ausgebreitet eine Fläche von 7.000 Fußballfeldern ergeben. Auf das Verpacken der Geschenke wollen und sollen die Bundesbürger nicht verzichten, schließlich ist Weihnachten auch das Fest der Rituale. Statt konventionellem Geschenkpapier, das nur teilweise recycelt werden kann, gibt es heute allerdings Papier, das sich komplett wiederverwerten lässt und bereits nachhaltig produziert wurde.

Volkshochschule Mühlacker

Komplett recycelbares Geschenkpapier
Der kleine Münchner Anbieter PlanetPaket etwa lässt sein Geschenkpapier in einer Druckerei in Österreich herstellen, die mit einem Verfahren arbeitet, bei dem keine Abfälle entstehen, sondern alle Stoffe für die Aufbereitung und Wiederverwertung optimiert wurden.

Die Farben sind ungiftig, auf besonders umweltschädliche Gold- und Silberbeschichtungen wird verzichtet. Beim zertifizierten Cradle-to-Cradle-Konzept, das die Druckerei nutzt, entsteht kein Abfall. Wie in der Natur bleiben alle Substanzen in Kreisläufen erhalten. Die verschiedenen Inhaltsstoffe wurden in Zusammenarbeit mit dem Umweltforschungsinstitut EPEA analysiert.

Teil der Einnahmen geht an soziales
Projekt in München Das Start-up wurde 2016 in München von Sarah Kessler gegründet. Dabei verfolgt sie einen ökologischen Ansatz, an jeder Stelle wird nach klimaschonenden und sozialverträglichen Alternativen gesucht.

Foto: pixabay
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