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Auszeit mit Mehrwert

Bundesfreiwilligendienst und Freiwilliges Soziales Jahr bieten vielfältige Möglichkeiten

14.03.2020 16:51
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Fertig mit der Schule – und dann ? Vor dieser Frage stehen jedes Jahr viele Schüler, die nach dem Ende ihrer Schulzeit noch nicht wissen, in welche Richtung es beruflich einmal gehen soll.

Keppler-Stiftung

Enzkreis. Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und der Bundesfreiwilligendienst (BFD) bieten vor dem Studium oder der Ausbildung vielfältige Möglichkeiten, durch gemeinnützige Arbeit Erfahrungen zu sammeln und sich dabei auch beruflich zu orientieren. Die Einsatzmöglichkeiten sind überaus vielfältig, viele soziale Einrichtungen bieten entsprechende Plätze an. Während sich das FSJ speziell an Jugendliche unter 26 Jahren richtet, steht der BFD auch allen älteren Personen offen, die sich beruflich eine Auszeit gönnen oder umorientieren wollen. Gefragt sind sogenannte „BuFDis“ und „FSJler“ beispielsweise in Kindergärten, in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, bei Pflegediensten, in Krankenhäusern, bei Kirchengemeinden, in Bildungszentren oder bei vergleichbaren Einrichtungen.
  

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Möglich sind neben den sozialen Bereichen auch Einsätze in ökologischen, kulturellen, sportlichen, denkmalpflegerischen und politischen Bereichen. FSJ und BFD sind für alle geeignet, die praktische, nützliche und hilfreiche Arbeit leisten wollen. Nebenbei kann man viele neue Leute kennenlernen – und das oft auch generationenübergreifend. Ein Jahr im Dienste der Gemeinnützigkeit macht sich nicht nur gut im Lebenslauf, es wird bei Studiengängen auch als Wartesemester angerechnet und bei vielen Ausbildungen als Praktikumszeit berücksichtigt. In den meisten Fällen werden die Stellen für ein Jahr ausgeschrieben, möglich sind aber auch Einsatzzeiten von sechs bis 18 Monate, in Ausnahmefällen auch zwei Jahre. Für diese Zeit des sozialen Engagements gibt es ein monatliches Taschengeld, außerdem wird die Sozialversicherung von der Einsatzstelle getragen. Je nach Aufgabengebiet können auch Unterkunft, Verpflegung und Fahrtkosten übernommen werden.
   

In der Regel beginnt das FSJ oder der BFD zwischen August und Oktober. Die Bewerbung sollte etwa ein halbes Jahr vorher erfolgen. Es gibt aber durchaus auch Einsatzstellen, bei denen man kurzfristig anfangen kann. Claudia Keller
   

Wo?

Konkret kann das soziale Jahr beispielsweise in folgenden Einrichtungen abgeleistet werden

• Krankenhaus
• Alten- und Pflegeheim
• ambulanter Sozialdienst
• Sportverein, Sportverband
• Kindergarten/Kindertagesstätte
• Einrichtung für Menschen mit einer Behinderung (zum Beispiel Behindertenwerkstatt)
• Sanitäts- und Rettungsdienst
• Kirchengemeinde
• Gedenkstätte
• Theater
• Museum
• Radio/Fernsehen
• Kulturvereine
• Archiv
• Jugendclub
• Jugendstrafvollzug in freien Formen
• Förderschule
• Ganztagsschule
• Jugendfeuerwehr im Kreisfeuerwehrverband

und viele mehr.

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