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Lokales

Aus drei mach eins: Startschuss für die hochmodernen BubeckPraxen in der Industriestraße

Fünf Behandlungszimmer und zahlreiche weitere medizinische Möglichkeiten: Hausärzte können Medizin auf hohem Niveau bieten

Die neuen Praxisräume sind hell, modern und freundlich eingerichtet. Fotos: Deeg

Es ist ein großes Versprechen, das Frank Breckwoldt als Sprecher der BubeckPraxen macht: „Langfristig können wir das Hausärzte-Problem in Mühlacker lösen.“ Am 1. Juli startet der Betrieb in der neuen Praxis im Händle-Gebäude an der Industriestraße 55. Auf rund 320 Quadratmetern soll dort hausärztliche Medizin auf hohem Niveau gemacht werden.
  

markus pfeil architekten

In den grundsanierten Räumen werden die Hausarztpraxen vom Kelterplatz (ehemals Dr. Michael Haack), aus der Hindenburgstraße (ehemals Dr. Simone und Dr. Joachim Vayhinger) und aus Lienzingen Dr. Katja Riegel zusammengefasst. „Mit Blick auf die Patientenzahlen wird das unsere größte Praxis“, so Breckwoldt, „sogar größer als Vaihingen.“ Mindestens vier Ärzte werden sich – teilweise in Teilzeit – von montagmorgens bis freitagabends um die Anliegen ihrer Patienten kümmern. Neben fünf Behandlungszimmern gibt es einen Sonographie-Raum, einen Raum für die EKG-Untersuchungen sowie ein eigenes Labor. Als Neuerung und Lehre aus der Corona-Pandemie haben sich die Verantwortlichen zudem dazu entschlossen, ein Infektionszimmer mit eigenem Zugang einzurichten. „Hier können Abstriche vorgenommen und Impfungen verabreicht werden, ohne dass es Kontakt zu den anderen Patienten gibt“, erklärt der Sprecher.

Apropos Mitarbeiter: Neben den Ärzten werden zehn bis 15 Praxismitarbeiterinnen den Betrieb am Laufen halten und sich um die Anliegen der Patienten kümmern. Einen Aufnahmestopp für neue Patienten soll es übrigens keinen geben. „Dann stellen wir eben mehr Ärzte ein“, sagt Breckwoldt über das erwartete steigende Aufkommen in der Praxis. Das Bubeck-Modell, nachdem „Ärzte Ärzte sein dürfen“ und die Administration von Fachleuten im Hintergrund erledigt werden, komme gut an, weil sich die Mediziner in Ruhe um ihre Patienten kümmern könnten. Daher sei auch eine personelle Aufstockung in der neuen Praxis an der Industriestraße keineswegs ausgeschlossen. Doch nun gehe es erst einmal darum, den Start reibungsfrei über die Bühne zu bekommen. „Unsere Patienten werden die schöne und moderne Praxis zu schätzen wissen“, hofft der Sprecher der BubeckPraxen.

Naëmi Fuierer, Inhaberin der Physiotherapie-Praxis Hermle freut sich, auf die Zusammenarbeit mit den Ärzten der neuen Praxis. „Interdisziplinarität kein bloßes Schlagwort, sondern kann durchaus als Schlüsselfaktor zum Wohle der Patient*innen betrachtet werden“, sagt sie, „Wir denken, dass die räumliche Nähe der besseren Kommunikation zwischen den Berufsgruppen dienen wird.“ Ramona Deeg

Apropos Mitarbeiter: Neben den Ärzten werden zehn bis 15 Praxismitarbeiterinnen den Betrieb am Laufen halten und sich um die Anliegen der Patienten kümmern. Einen Aufnahmestopp für neue Patienten soll es übrigens keinen geben. „Dann stellen wir eben mehr Ärzte ein“, sagt Breckwoldt über das erwartete steigende Aufkommen in der Praxis. Das Bubeck-Modell, nachdem „Ärzte Ärzte sein dürfen“ und die Administration von Fachleuten im Hintergrund erledigt werden, komme gut an, weil sich die Mediziner in Ruhe um ihre Patienten kümmern könnten. Daher sei auch eine personelle Aufstockung in der neuen Praxis an der Industriestraße keineswegs ausgeschlossen. Doch nun gehe es erst einmal darum, den Start reibungsfrei über die Bühne zu bekommen. „Unsere Patienten werden die schöne und moderne Praxis zu schätzen wissen“, hofft der Sprecher der BubeckPraxen.

Naëmi Fuierer, Inhaberin der Physiotherapie-Praxis Hermle freut sich, auf die Zusammenarbeit mit den Ärzten der neuen Praxis. „Interdisziplinarität kein bloßes Schlagwort, sondern kann durchaus als Schlüsselfaktor zum Wohle der Patient*innen betrachtet werden“, sagt sie, „Wir denken, dass die räumliche Nähe der besseren Kommunikation zwischen den Berufsgruppen dienen wird.“ Ramona Deeg
  

Über Lienzingen:

Frank Breckwoldt geht davon aus, dass ein Großteil der Lienzinger Patienten auch den Weg in die neue Praxis an der Mühlacker Industriestraße mitgehen wird.

Dennoch bedauert er, dass man trotz intensiver Bemühungen keine Lösung im Stadtteil selbst gefunden hat. Der Sprecher der Bubeck-Praxen will zwar nicht kategorisch ausschließen, dass Lienzingen irgendwann wieder eine eigenständige Hausarztpraxis bekommt. Aber Frank Breckwoldt sagt auch offen und ehrlich: „Die Hürden dafür sind von unserer Seite aus deutlich größer geworden.“ Dr. Katja Riedel und ihr Team würden sich darauf freuen, künftig in einer hochmodernen Praxis zu arbeiten und die sehr beengten Platzverhältnisse im Mühlacker Stadtteil hinter sich zu lassen.

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