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Lokales

Acht Erzeuger laden zum winterlichen Weindorf

Auf dem Kelterplatz präsentieren sich regionale Weingüter mit Live-Musik

Am Freitag ist wieder eine frostige Glühwein-Sause auf dem bunt illuminierten Kelterplatz angesagt. Foto: Kollros

Dritte Runde beim Senderstädter Glühweinvergnügen: Am Abend des kommenden Freitag, 31. Januar, wird wieder Glühwein-geschwängerte Luft über den Mühlacker Kelterplatz wabern, wenn acht regionale Weinerzeuger den zentralen Platz in ein winterliches Weindorf verwandeln.

Vor zwei Jahren war’s ein durchaus mutiges Unterfangen, was „Mühlacker aktiv“, der Trägerverein des Citymanagements, gemeinsam mit Weinbaubetrieben auf die Beine stellte: Das erste Mühlacker Glühweinfest wurde sogar bei Nieselregen gleich aus dem Stand heraus zu einem großen Erfolg – und der sollte sich auch am Freitag dieser Woche wieder einstellen, wenn auf dem Kelterplatz die dritte Auflage steigt.
   

Das Jahr 2020 ist am Veranstaltungstag zwar schon ein Monat alt, und das eine oder andere Glühweinfestle hat’s auch schon gegeben, trotzdem wird das Fest dem Platz zwischen Kelter und Rathaus seine Magnetwirkung nicht verfehlen – das zeigte schon die Premiere 2018 und die Neuauflage vor einem Jahr, als stets eine große Zahl weinseliger Besucher der Witterung entsprechend warm bekleidet sich den Winzerglühwein der heimischen Betriebe oder auch unverfälschten reinen Wein und mitunter auch ein Gläschen Sekt munden ließen. Die beteiligten Betriebe sind die Genossenschaften aus Roßwag-Mühlhausen, Amthof 12 Oberderdingen-Knittlingen und Horrheim-Gündelbach, die Weingüter Allmendinger (Horrheim), Häußermann (Diefenbach), Jaggy (Schönenberg), Zaiss (Schützingen) sowie der Mayerhof (Dürrmenz), letzterer auf Basis seiner Apfelwein-Kreationen.

Da bilden meist kräftige Dornfelder- oder Lemberger-Weine die Grundlage, aber es werden auch weiße Sorten zu Glühwein verarbeitet. Aromatisiert werden die Grundweine durch Gewürze wie Zimt, Zitrusfrüchte und Sternanis sowie Zucker nach jeweils individuellen Rezepturen des Winzers. Die Genießer werden also schon unterschiedliche Geschmacksnuancen feststellen und auf diese Weise ihre persönlichen Favoriten küren.

Das Würzen des Weines hat in der Weinwelt schon eine sehr lange Tradition. Bereits die alten Römer haben Überlieferungen zufolge ihren Wein teilweise mit Zucker und Gewürzen aromatisiert, um ihn genussvoller und haltbarer zu machen. Der römische Feinschmecker Apicius (aus der Zeit des Beginns der christlichen Zeitrechnung) beschreibt in seinen Aufzeichnungen ein Rezept für Würzwein, das heutigen Empfehlungen für Glühwein durchaus ähnelt.

Knisterndes Holzfeuer in Feuerschalen sorgen wieder für eine außergewöhnliche Atmosphäre auf dem Kelterplatz, der zudem in ein farbiges Lichtermeer getaucht sein wird. Musikalisch umrahmt wird der Abend durch die Combo „Radiosoul Acoustic“, einer Band voller Leidenschaft. Klassiker der legendären Detroiter Motown Studios folgen Discohits aus den 70er und 80er Jahren. Knallige Funknummern aus den 90ern wechseln sich ab mit Interpretationen aus den aktuellen Charts. Jedoch scheut sich die Band dabei nicht, Songs von Stevie Wonder, Diana Ross, Justin Timberlake oder auch Lionel Richie ihren eigenen Stempel aufzudrücken.

Die Combo bilden Alexander Krieg (Piano), Jörg Feser (Bass), Johannes Rachel (Gitarre) und Daniel Martinez Miquel (Vocals). Ihr Zusammenspiel gilt als Melange von Musikern, die neben ihren spielerischen Fähigkeiten auf hohen Niveau vor allem durch ihre mitreißenden Live-Auftritte eines auf das Publikum überträgt: ihren Spaß und ihre Liebe zur Musik. Norbert Kollros
   

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